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Großübung in Bad Radkersburg

1.303 Feuerwehrmitglieder von elf KHD-Bereitschaften (Katastrophen Hilfsdienst) aus der Steiermark, dem Burgenland und Slowenien verdeutlichten am 6.-7. Oktober 2017 in der südoststeirischen Grenzstadt Bad Radkersburg den einmaligen und unerlässlichen Aspekt der Katastrophenhilfe durch die Feuerwehren. Anlass war die 24-stündige Großübung „RA2017“ - bei der in sechs Einsatzwellen verschiedenste Szenarien rund um das Thema Hochwasser bespielt wurden. Die insgesamt sechs unterschiedlichen Schadenslagen (Sandsackdämme, mobile Hochwasserschutzwand, Ölsperren, Verklausungen, Pölzung der Stadtmauer und Aufbau eines Nutzwasserbeckens), wurden in Summe 22 Mal bespielt, dabei wurden 2.928 Einsatzstunden erbracht.

Die KHD 54 Einheit (Bereich Mürzzuschlag) unterstützte diese Großübung mit vollem Einsatz! 21 Fahrzeuge mit 83 Einsatzkräften trafen sich im Bereitstellungsraum Kindberg und fuhren im Konvoi am Freitag um 14.45 Uhr nach Bad Radkersburg. Das Vorkommando unter der Führung von KHD Kommandant BR Johann Eder-Schützenhofer traf schon eine Stunde vor der KHD 54 in der Einsatzleitung ein, nahm die Einsatzaufträge auf und erstellte die Einsatztaktik und den Ablauf unsere Arbeitsaufträge!

Um 18.00 Uhr waren beide KHD Züge KHD54/2 (Zugskommandant ABI Walter Kracmar) Abschnitt 1 und Abschnitt 2. und auch der Zug KHD54/3 (Zugskommandant ABI Mag. Otto Fritz) Abschnitt 3 und Abschnitt 4, auf den zugewiesenen Einsatzorten und begannen zu arbeiten.

Die Einsatzleitung (BR Johann Eder-Schützenhofer, HBI d.V. Ing. Robert Pusterhofer, ABI Franz Weberhofer und ABI d.F. Heinz Brunnhofer) delegierte die Arbeitsaufträge, dokumentierten die Abläufe, unterstützte die Züge in allen Belangen und überzeugte sich an allen Schadenslagen selbst von der mustergültigen Arbeiten der Mannschaft unserer KHD 54 Einheit!

Nach dem Erreichen des Übungszieles fanden sich alle Teilnehmer im AWZ Bad Radkersburg zu einem gemeinsamen Essen ein. Anschließend traten wir wieder die Heimreise in den Bereich Mürzzuschlag an. Mit unserem Einsatz haben wir die Schlagkraft dieser „Spezialeinheit aus dem Bereich Mürzzuschlag“ eindeutig bewiesen und sind stolz auf diese Einheit.

Die Freiwillige Feuerwehr Wartberg war mit dem MTF-A und 5 Mann im Einsatz.

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Text: LFV/ HBI d.V. Ing. Robert Pusterhofer

Fotos: FF Wartberg